Österreichs Transparenz – „Der Epstein-Pass, der nie passiert ist“ - Dank strenger DSGVO
Warum eine Untersuchung starten, wie ein verurteilter Kindesvergewaltiger in den 1980er-Jahren an einen (oder einen gefälschten) österreichischen Pass gekommen ist – ein Dokument, das später in seinem Safe neben seinem kleinen schwarzen Buch gefunden wurde?
Ganz einfach: Jeffrey Epstein ist tot. Und vor allem: der Datenschutz.
Die grüne Justizsprecherin Alma Zadić hat die naheliegenden Fragen an die Minister für Justiz, Inneres und Äußeres gestellt – obwohl sie selbst von 2020 bis 2025 Justizministerin war und es in ihrer Amtszeit offenbar nicht für nötig befunden hat, der Sache nachzugehen:
Wofür wurde dieser Pass verwendet?
Ist Epstein damit nach Österreich gereist?
Gibt es irgendwelche österreichischen Verbindungen in den breiteren „Epstein-Akten“?
Nicht mit uns, die Republik hält ihre Geheimnisse gern unter Verschluss!
Justizministerin: Verfahren eingestellt – der Mann lebt nicht mehr.
Innenminister Gerhard Karner: Persönlichkeitsschutz greift, keine verwaltungsrechtlichen Ermittlungen laufen. Wir haben mit den Amerikanern gesprochen, aber Details? Sorry, dürfen wir nicht sagen.
Außenministerin: Dazu liegen uns keinerlei Informationen vor.
„Persönlichkeitsschutz“ und die Datenschutzregeln ergeben einen hervorragenden Samtvorhang.
Warum riskieren, dass das Grundrecht von jemandem verletzt wird, seine mögliche Beteiligung an einem globalen Sexhandelsnetzwerk vertraulich zu halten?
Das ist natürlich keinesfalls ein Hinweis darauf, dass möglicherweise auch andere Personen österreichische Pässe bekommen haben.

Disclaimer: Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken. Für die tatsächlichen Fakten bitte den verlinkten Originalartikel lesen.