Der kühne Neuzugang der UN: Mullahs koordinieren künftig „Frauenrechte“ und Terrorismusbekämpfung
Das CPC ist das hochrangige Gremium, das die Prioritäten der UN in praktisch allen Bereichen festlegt – von Budgets und Programmen über Geschlechtergleichstellung, Frauenförderung und Menschenrechte bis hin zu Abrüstung und Terrorismusprävention.
Die Nominierung wurde mit begeisterter Unterstützung einer illustren Koalition von Tugendsignalern durchgewinkt: Vereinigtes Königreich, Spanien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Niederlande, Australien, Schweiz, Österreich und Finnland.
Österreich wurde dabei von seinem Ständigen Vertreter bei den Vereinten Nationen, Botschafter Gregor W. Kößler, vertreten.
Kößler, ein Karrierediplomat, geboren 1969 in Salzburg, ist mit heiklen Posten vertraut. Von 2012 bis 2019 war er Österreichs Botschafter im Königreich Saudi-Arabien (mit Nebenakkreditierung für Oman und Jemen). In diesen sieben Jahren in Riad blieben die Frauenrechte stark eingeschränkt.
Danach war er kurzzeitig Kabinettschef zweier Außenminister in rascher Folge (2019–2020): zuerst für Karin Kneissl, dann für Alexander Schallenberg.
Botschafter Kößler, ernannt von der österreichischen ÖVP/Grünen-Regierung, schloss sich dem fortschrittlichen Chor an und unterstützte die erweiterte Rolle des Iran.
Die Bevölkerung Österreichs ist stolz auf diese Vertretung.
Die USA war – zu ihrer Ehre – die einzige Stimme des Widerspruchs.
Mit dem Iran an Bord bei der Koordination der UN-Prioritäten zu Geschlechtergleichstellung und Menschenrechten können sich die Frauen im Westen nun auf dieselben befreienden Freiheiten freuen, die derzeit unter den Taliban genossen werden.
Dies geschieht unter der Führung von Generalsekretär António Guterres, einem Mann, der weithin für sein Engagement für liberale Werte bekannt ist – und passenderweise mit internationalen Preisen wie dem jüngsten Atatürk-Preis ausgezeichnet wurde.
Irgendwann darf man doch fragen, wofür die Vereinten Nationen eigentlich noch da sind – außer dafür, denjenigen Glaubwürdigkeit zu verleihen, die am wenigsten geneigt sind, ihre Werte einzuhalten.
Das Ganze finanziert vor allem von westlichen Demokratien, die vorgeben, ebendiese Prinzipien zu verteidigen.
Wie lange sind die Wähler in diesen Ländern noch bereit, eine solche Vereinbarung zu unterstützen?
Disclaimer: Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken.