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DEUTSCHLAND | Historischer Deal – Syrer kehren heim

Syriens Interimspräsident Ahmed al-Sharaa (besser bekannt bei seinen alten Fans als der Dschihadist-gewordener-Staatsmann Abu Mohammed al-Jolani) ist gestern in Berlin gelandet, um mit Bundeskanzler Friedrich Merz zu sprechen.

vlgr 64 Aufrufe 1 Min. Lesezeit
DEUTSCHLAND | Historischer Deal – Syrer kehren heim

„Der Bürgerkrieg ist vorbei“, sagte er, „und sie haben eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau ihres Landes zu spielen.“


Al-Sharaa bedankte sich bei Deutschland für die vergangene „Gastfreundschaft“ und deutete an, dass viele in der syrischen Gemeinde bereits die Koffer packen und darauf brennen, zum „Brot und Butter“ des Wiederaufbaus ihrer Nation beizutragen. Mit den in Europa erworbenen Fähigkeiten werden sie die Infrastruktur wiederherstellen, die Wirtschaft ankurbeln und den Alltag im post-Assad-Syrien zurückbringen.


Alle haben geklatscht. Fotos wurden gemacht. Jubel!


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**Erstes Problem:** Niemand will das bezahlen.


Freiwillige Rückkehrer erhalten bereits deutsch finanzierte Anreize – Flüge, ein paar tausend Euro „Starthilfe“ pro Familie, medizinische Unterstützung, das ganze Programm.

Das auf Hunderttausende Menschen hochzuskalieren? Das ist kein Kleingeld.

Es geht um enorme logistische Kosten, bürokratische Albträume und Milliarden an Steuergeldern, nur um die Leute sanft ins Flugzeug zu schieben.

Zwangsabschiebungen wären noch teurer: Gerichtsverfahren, Abschiebehaft, zivile Unruhen.


**Zweites Problem:** Die Syrer packen nicht gerade die Koffer.


Viele haben sich hier ein Leben aufgebaut – Wohnungen, die sie nicht gegen Trümmer und Unsicherheit zu Hause eintauschen wollen. Syrien mag nicht mehr im vollen Bürgerkriegsmodus sein, die Wirtschaft liegt in Schutt und Asche, und die neue Führung hat einen bunten Lebenslauf. Warum Sozialleistungen und kostenlose Gesundheitsversorgung gegen ein One-Way-Ticket zum Wiederaufbaudienst eintauschen?


**Drittes (und größtes) Problem:** Merz hat gerade einem ehemaligen al-Qaida-Terroristenführer die Hand geschüttelt.


Ich hab’s nicht geschafft, das lustig hinzukriegen, sorry.

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