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IRAN | Oberster Führer Mojtaba Chamenei bleibt schüchtern – Die Öffentlichkeit hofft, dass es so bleibt

Irans neuer Oberster Führer hat sich seit Amtsantritt nicht ein einziges Mal zur Arbeit blicken lassen. Eine überraschend große Zahl von Iranern scheint dies als die vorzüglichste Leistung zu betrachten, die das Regime je erbracht hat.

vlgr 28 Aufrufe 1 Min. Lesezeit
IRAN | Oberster Führer Mojtaba Chamenei bleibt schüchtern – Die Öffentlichkeit hofft, dass es so bleibt

TEHERAN – Während Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kürzlich Gerüchte über seinen Tod mit einem lässigen Café-Video entkräftete – Kaffee in der Hand, ruhig bis fünf zählend – hat Irans neu installierter Oberster Führer Mojtaba Chamenei nichts Vergleichbares anzubieten.

Kein Video.

Kein Audio.

Nicht einmal ein verschwommenes Krankenhaus-Selfie.


Stattdessen strahlte das Staatsfernsehen eine ihm zugeschriebene schriftliche Erklärung aus die die Beobachter im Dunkeln lässt.


Die Gerüchte gehen weit auseinander:

Schwer verletzt bei jüngsten Angriffen, im Koma im Sina-Universitätskrankenhaus liegend – oder vielleicht bereits dabei, seine versprochenen 72 Jungfrauen zu genießen.

Andere mutmaßen, er erhole sich einfach in einem der luxuriösen europäischen Anwesen der Familie und kümmere sich diskret um Angelegenheiten der persönlichen Männlichkeit, fernab neugieriger Blicke.


Junge Iraner, die online bereits mit vorislamischer zoroastrischer Kulturnostalgie flirten, wirken seltsam zufrieden mit einem Obersten Führer, der sich weigert, in Erscheinung zu treten.


Bis dahin hofft ein großer Teil der iranischen Öffentlichkeit still, dass der Oberste Führer genau so bleibt, wie er ist – unsichtbar.


Hinweis: Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken.

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