EU-Steuerzahler freuen sich, CIRCULANDIA-Verpackungslösung zu finanzieren
Das Projekt hat ein Gesamtbudget von 9,63 Millionen Euro, davon kommen 8,999 Millionen Euro von den europäischen Steuerzahlern.
Es läuft von 2026 bis 2030 und verspricht regenerative Landwirtschaft, kürzere Lebensmittelketten, stärkere Verbindungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern, urbanes Gärtnern, wiederverwendbare Takeaway-Verpackungen und diverse Formen von Kreislaufwirtschaft.
Ausgezeichnet.
(Fick di, wenn du einfach nur gutes Olivenöl aus Italien oder Griechenland bestellen wolltest.)
CIRCULANDIA will das alte lineare Modell von Produktion, Verbrauch und Abfall ersetzen. Zu den Zielen gehören weniger Verpackungsmüll, kürzere Lieferketten und die Stärkung lokaler Lebensmittelproduktion und -verteilung. Es wird Pilotprojekte, Replikationsstädte und Multiplikatorregionen einrichten, damit erfolgreiche Lösungen irgendwann in ganz Europa verbreitet werden können.
Städte, Universitäten, Forschungsinstitute, NGOs, Beratungsfirmen, Unternehmen und Regionalbehörden werden bis 2030 zusammenarbeiten, um zu demonstrieren, dass Lebensmittel lokal produziert, in Behälter gefüllt und vielleicht sogar mehr als einmal verwendet werden können.
Dieses Wissen war bisher nur Großmüttern zugänglich.
CIRCULANDIA wird sich mit regenerativer Landwirtschaft, Bodengesundheit, Kohlenstoffbindung, urbaner Lebensmittelproduktion, biologischen Nebenströmen, öffentlicher Beschaffung und wiederverwendbaren Verpackungssystemen beschäftigen. Das EU CAP Network sagt, das Projekt solle neue Geschäftsmöglichkeiten für Bauern und kleine Unternehmen schaffen und lokale Märkte stärken.
Wunderbar.
An wiederverwendbaren Verpackungen ist an sich nichts Dummes.
Etwas extrem Europäisches ist allerdings, 35 Organisationen, 12 Länder, viereinhalb Jahre und fast 9,6 Millionen Euro zu brauchen, um das zu untersuchen.
Die Steuerzahler können beruhigt sein.
Das Problem wird studiert.
8.999.932,25 Euro gut investiert.