Nanny-State-Meltdown: Macron-Regierung eröffnet strafrechtliche Untersuchung gegen X, weil es eine Social-Media-Plattform ist, auf der Menschen sich wie Menschen verhalten
Französische Behörden führten mehrere schwerwiegende Bedenken an, die wir im Geiste des öffentlichen Dienstes, und auch weil irgendjemand bürokratisches Blabla in menschliche Sprache übersetzen muss, unten zusammengefasst haben.
1. Material über sexuellen Kindesmissbrauch
Die Behörden behaupten, X habe es versäumt, illegale Inhalte über Kindesmissbrauch angemessen zu verhindern oder zu melden, und verweisen dabei unter anderem auf einen angeblichen Rückgang der Meldungen aus Frankreich um 80 Prozent.
Natürlich kamen die Behörden zu dem Schluss, dass dies nur bedeuten könne, X sei zu einer digitalen Piratenbucht geworden, und nicht etwa, dass kriminelle Kreise zu Bluesky, Facebook, Telegram, Discord oder in den jeweils angesagten verschlüsselten Sumpf weitergezogen sein könnten.
2. Illegale Erhebung personenbezogener Daten
Frankreich warf X vor, Nutzerdaten zu sammeln, eine schockierende Praxis, die Google, Meta, TikTok, Amazon, deinem smarten Kühlschrank oder irgendeiner App, die je existiert hat, bisher völlig unbekannt war.
3. Unsichere Datenverarbeitung
Die Behörden warfen X außerdem vor, personenbezogene Daten nicht ausreichend zu schützen, obwohl sie bislang keinen konkreten Vorfall öffentlich benannt haben. Experten sagen, der Vorwurf sei äußerst ernst, weil er noch nicht durch Details geschwächt wurde.
4. Betrügerische Datenextraktion aus automatisierten Systemen
Staatsanwälte behaupten, X habe möglicherweise Daten aus automatisierten Systemen extrahiert und genutzt. Kritiker merken an, dass alle Plattformen automatisierte Systeme, Empfehlungstools, Ranking-Modelle, Scraping-Abwehrmechanismen und APIs verwenden, auch bekannt als Algorithmen.
5. Verletzung des Fernmeldegeheimnisses
Die Behörden sagen, X habe möglicherweise die Vertraulichkeit privater elektronischer Kommunikation verletzt, obwohl der Öffentlichkeit nicht genau mitgeteilt wurde, wie. Sehr beruhigend.
6. KI-generierte sexuelle Deepfakes
Die Behörden nannten Bedenken bezüglich KI-generierter sexueller Inhalte, obwohl Grok inzwischen so stark eingeschränkt ist, dass es Berichten zufolge sogar ablehnt, Thierry Breton in einen dezenten Einteiler zu stecken, wodurch Europa sowohl der Freiheit als auch der Komik beraubt wird.
7. Holocaustleugnung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Die Behörden werfen Grok vor, bei der Erstellung von Inhalten zur Holocaustleugnung geholfen zu haben.
Das ist ein echtes Problem, denn Antisemitismus ist nicht eingebildet, ganz gleich, wie viele daueronline lebende Edgelords ihn zu ihrer Marke machen.
Man kann strafrechtliche Sanktionen für Holocaustleugnung unterstützen und gleichzeitig anerkennen, dass die Durchsetzung auf Plattformebene ein Albtraum und ein Prozess ist. Um Leugnung zuverlässig und schnell zu löschen, müsste X riesige Mengen an Inhalten, Kontext, Antworten, Witzen, Zitaten, Screenshots, historischen Debatten, extremistischen Codes und böswilligen „Fragen“ scannen.
Das birgt zwangsläufig das Risiko, Bildung, Dokumentation, Satire, jüdische Nutzer, die über Antisemitismus sprechen, und Historiker, die Leugnungsstrategien erklären, zu stark zu blockieren.
Grokipedia beschreibt den Holocaust korrekt. Community Notes existieren aus gutem Grund.
Zum Redaktionsschluss stellten EU-Regulierer klar, dass sie soziale Medien nicht vollständig verbieten wollen.
Sie wollen soziale Medien, die ausschließlich als streng moderiertes öffentliches Schwarzes Brett existieren, auf dem Bürger frei sprechen dürfen, nachdem die zuständigen Behörden, Sicherheitsprüfer, Faktencheck-Gremien, Kinderschutzeinheiten, Wahl-Integritätsberater, KI-Risikokomitees und ein stellvertretender Minister namens Jean-Claude jeden Beitrag genehmigt haben.
Das Titelbild dieses Artikels wurde diesmal von ChatGPT generiert ;D
Quelle: https://x.com/durov/status/2053221729825141047
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