Van der Bellen leiht endlich Kickls Freiheitlichen seine Stimme
Unter der Inschrift „Österreich ist eine demokratische Republik“ lieferte der Bundespräsident, was die Freiheitliche noch nie ganz zu bestellen vermocht hat: ein Testimonial.
Freiheit, sagte er, und die Gleichberechtigung dazu.
Frieden miteinander.
Schutz vor Willkür.
Freiheit und Vielfalt der Meinungen, Gewaltenteilung, Menschenrechte, Minderheitenrechte.
All das, versicherte er dem Saal, sei fest an die Verfassung geknüpft.
Die immerwährende Neutralität hat er vergessen.
Herbert Kickl, Obmann der Freiheitlichen, hätte sich keine freundlichere Formulierung wünschen können.
Ein grüner Bundespräsident hatte gerade die Ware beschrieben und das erste Gut beim Namen genannt: Freiheit.
So lieb und teuer uns die Heimat ist, so lieb und teuer muss uns auch die Verfassung sein.
Sie braucht mehr als die Treue derer, die schon im Saal sitzen. Sie braucht breite Akzeptanz. In der Werbung heißt das Call to Action. In der Politik heißt das, das Flugblatt der anderen Seite auf dem Briefpapier der Präsidentschaftskanzlei zu drucken.
Wer sich an der Demokratie beteiligt, wird zum Hüter der Verfassung, der Freiheit, der Lebensart und der Heimat. Hüterinnen und Hüter. Die übrigen X-Geschlechter hat er vergessen.
Freut euch, Österreicher, und wählt die FREIHEIT!
Hoffentlich bald.