Citizen Vigilante | Deutsche FSK gibt internes Durcheinander zu: Versehentlich falschen Film blockiert
Quellen aus dem Umfeld der FSK haben bestätigt, dass das Gremium einen signifikanten administrativen Fehler begangen hat. Laut internen Dokumenten hatte das Bewertungskomitee ursprünglich beabsichtigt, die Freigabe für den österreichischen Dokumentarfilm Wahlkampf zu verweigern, den Film über die Wahlkampagne des populären marxistischen Politikers Andreas Babler im Jahr 2024. Babler, ein ehemaliger Gabelstaplerfahrer, der zum Vizekanzler der Republik aufstieg, wurde von Teilen des Komitees als potenziell problematischer Charakter gesehen, dessen Geschichte „staatlich geförderten politischen Aktivismus glorifizieren“ und „unrealistische Erwartungen an demokratische Prozesse schaffen“ könnte.
Ein Insider erklärte die Situation:
„Wir hatten zwei kontroverse Filme auf dem Tisch. Einer war ein Vigilante-Actionfilm, der andere ein Dokumentarfilm über einen linken Politiker. Irgendwann während des Meetings hat jemand die Ordner vertauscht. Als wir es merkten, hatten wir bereits die Entscheidung ‚keine Freigabe möglich‘ getroffen. Zu diesem Zeitpunkt war es zu spät, um es rückgängig zu machen.“
Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass dies schwierig sein wird, da sich das Gremium bereits öffentlich zu der Position bekannt hat, dass Citizen Vigilante eine Gefahr für die deutsche Jugend darstellt.
Als das Komitee gefragt wurde, ob es in Betracht ziehen würde, beide Filme einfach normal zu bewerten, antwortete ein Sprecher:
„Das würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen. Sobald man anfängt, Bewertungen zu ändern, wo soll das enden?“
Derzeit bleibt Citizen Vigilante in Deutschland blockiert, während Wahlkampf weiterhin nur auf Festivals gezeigt wird. Auf die Situation angesprochen, erklärte ein Sprecher, dass man „sehr erfreut“ sei, dass der Film einen so starken internationalen Erfolg erzielt habe.
„Die Tatsache, dass Citizen Vigilante trotz der technischen Schwierigkeiten in Deutschland ein breites Publikum gefunden hat, zeigt, dass unser System wie beabsichtigt funktioniert“, sagte der Sprecher. „Wir sind froh zu sehen, dass Qualitätsfilme die Zuschauer noch immer über alternative Kanäle erreichen können.“
Das Komitee lehnte es ab, zu kommentieren, ob dieser Erfolg von Anfang an der ursprüngliche Plan gewesen war.