EU verhängt 200 Millionen Euro Strafe gegen Temu für das Verbrechen, gute Sportsocken zu verkaufen, die Europäer tatsächlich wollen
Exekutiv-Vizepräsidentin Henna Virkkunen trat ans Podium und erklärte, Temu habe es versäumt, „systemische Risiken illegaler und unsicherer Produkte zu erkennen, zu analysieren und zu mindern“.
Übersetzung für alle, die fließend Steuerzahler sprechen: Die Plattform hat es gewagt, normalen Europäern Sport-Socken anzubieten – lächerlich billig, tatsächlich bequem und auf mysteriöse Weise im gesamten Binnenmarkt nirgends erhältlich.
Das stellt offenbar eine existenzielle Bedrohung für die europäische Zivilisation dar.
Brüssel hat das laut und deutlich gehört und auf die einzige Art reagiert, die es kennt: mit einer neunstelligen Rechnung.
Hier der Teil, den sie nicht in die Pressemitteilung schreiben werden:
• Die Nettozahler-Länder murren bereits.
• Bürger im gesamten Block bemerken langsam, dass jede neue Krise mit einer frischen Bitte um noch mehr von ihrem Geld einhergeht.
• Direkte Steuererhöhungen sind politisch radioaktiv.
Also was ist die elegante Lösung? Die Chinesen besteuern.
Natürlich nicht direkt – das wäre ja plump. Nein, man verpackt es in die feinste bürokratische Spitzenwäsche: „systemische Risikoanalysen“, „Minderung illegaler Produkte“, „Verbrauchersicherheit“.
Die EU hat es auf die klassische Brüsseler Art gemacht. Auf der anderen Seite des Atlantiks haben die USA es auf die direkte amerikanische Art gemacht – sie haben genau die De-minimis-Schlupflücke zugemauert, die diese Sport-Socken überhaupt erst erschwinglich gemacht hat.
Die europäischen Bürger fragen sich natürlich, warum dieselbe Institution, die illegale Migration nicht stoppen kann, plötzlich laserfokussiert ist, sobald Europäer endlich ein Pack anständige Socken und einen batteriebetriebenen Freund für unter zehn Euro kaufen können.
Aber hey – wenigstens sind wir alle sicher.