Tesla lehnt Garantieanspruch ab, nachdem Roadster 225 Millionen Kilometer vom nächsten Servicecenter entfernt gefunden wurde
Quellen zufolge löste das Fahrzeug Anfang dieser Woche eine routinemäßige Servicewarnung aus, woraufhin Musk den Tesla-Support kontaktierte und fragte, ob nicht jemand „kurz vorbeikommen und sich das anschauen“ könne.
„Sir, unser mobiler Service ist derzeit nicht für Einsätze in heliozentrischer Umlaufbahn zugelassen“, erklärte ein Tesla-Mitarbeiter Berichten zufolge. „Außerdem deckt Ihre Garantie weder Vakuumschäden, Mikrometeoriten-Einschläge, kosmische Strahlung noch das absichtliche Starten eines Fahrzeugs ins Weltall ab.“
Musk habe daraufhin argumentiert, das Problem sei geringfügig und trete nur alle 557 Tage in der Nähe des Aphels auf. Der Tesla-Support fragte zunächst, ob er versucht habe, das Fahrzeug neu zu starten, bevor auffiel, dass der Wagen seit 2018 nicht mehr erreichbar ist und sich mit rund 20 Kilometern pro Sekunde bewegt.
Unternehmensvertreter bestätigten später, dass der Anspruch wegen „überhöhter Laufleistung, Umweltschäden und Fahrlässigkeit des Besitzers“ abgelehnt wurde. Sie wiesen darauf hin, dass der Start eines Cabrios aus dem Gravitationsfeld der Erde hinaus bestimmte Schutzleistungen ungültig machen könne.
„Wir stehen hinter der Qualität unserer Fahrzeuge“, sagte ein Tesla-Serviceleiter. „Aber selbst unsere Garantieabteilung hat Grenzen, und offenbar liegt eine davon irgendwo beim Asteroidengürtel.“
Bei Redaktionsschluss erwog Musk Berichten zufolge, das Problem zu lösen, indem er ein neues Unternehmen gründet, das sich ausschließlich dem Abschleppen von Autos aus dem Weltraum widmet.