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Die Ukraine ist für Europa gerade noch teurer geworden.

Die Biden-Regierung hat die Ukraine mit amerikanischen Waffen im Wert von Milliarden Dollar versorgt. Donald Trump ist inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass das möglicherweise ein Buchhaltungsfehler war, und sagt, Washington wolle die Rechnung nun doch noch eintreiben.

vlgr 9 Aufrufe 3 Min. Lesezeit
Die Ukraine ist für Europa gerade noch teurer geworden.

Vier Jahre lang war die Sache ziemlich einfach.

Die Vereinigten Staaten schickten Waffen und Munition in die Ukraine.

Europa schickte Waffen und Munition in die Ukraine.

Nach den eigenen Zahlen der Biden-Regierung belief sich die direkte militärische Unterstützung der USA für die Ukraine auf 65,9 Milliarden Dollar.


Das änderte sich, als Trump wieder ins Amt kam. Im Juli 2025 wurden einige Lieferungen sogar vorübergehend gestoppt. Deswegen führte die NATO die sogenannte Prioritised Ukraine Requirements List (PURL) ein.

Die Ukraine – weder Mitglied der EU noch der NATO – schreibt ihre Einkaufsliste, die Vereinigten Staaten liefern, und andere NATO-Partner, also vor allem die Europäer, bezahlen die Rechnung.


Bis Juni 2026 war diese Rechnung bereits auf mehr als 6 Milliarden Dollar gestiegen.

Trump hat sich inzwischen die naheliegende Trump-Frage gestellt: Warum haben wir eigentlich erst 2025 angefangen, dafür Geld zu verlangen?


Am 3. September kündigte Trump an, dass die Vereinigten Staaten von Europa Geld für jene Unterstützung zurückfordern wollen, die während der Biden-Regierung an die Ukraine geliefert wurde.

„Die Biden-Regierung hat der Ukraine völlig kostenlos weit mehr Munition gegeben, als wir selbst im Iran eingesetzt haben“, schrieb Trump.
„Hunderte Milliarden Dollar wurden der Ukraine und der NATO kostenlos gegeben, Geld, das Europa bezahlt hätte – wenn man sie nur gefragt hätte. Aber wir werden jetzt nach diesem Geld fragen, wenn auch etwas verspätet!“


Europa bezahlt bereits

Der Zeitpunkt ist besonders charmant, denn Europa hat ja nun wirklich nicht aufgehört, Geld für die Ukraine auszugeben.

Beim NATO-Gipfel in Ankara im Juli sagten die europäischen Verbündeten und Kanada für 2026 70 Milliarden Euro für militärische Ausrüstung, Unterstützung und Ausbildung der Ukraine zu. Gleichzeitig einigte man sich darauf, dass sie inzwischen den überwiegenden Teil der Sicherheitshilfe finanzieren.


Die Frage ist nicht, wie viel die Ukraine braucht, sondern wie viel Europa noch auszugeben bereit ist – und wie lange.

Die europäischen Regierungen stecken bereits enorme Summen in die Ukraine, während ihre eigenen Bürger mit hohen Steuern, angeschlagenen Industrien, teurer Energie und einer maroden öffentlichen Infrastruktur zu kämpfen haben.


Seltsamerweise könnten Europäer sogar auf die Idee kommen, dass Schulen, Straßen, Eisenbahnen, Wissenschaft, Grenzschutz und eine wettbewerbsfähige europäische Wirtschaft ebenfalls legitime Verwendungszwecke für europäische Steuergelder wären.


Was auch immer man darüber denkt, was 2014 oder 2022 hätte passieren sollen: Noch einmal vier Jahre lang Menschen sterben zu lassen, ist kein politisches Ziel. Irgendwann muss es darum gehen, diesen Krieg zu beenden.

Washington spricht wieder mit Moskau. Europa finanziert weiterhin die Todesmaschine und eskaliert weiter.

Trump scheint einen ziemlich einfachen Weg gefunden zu haben, um zu testen, wie fest Europa tatsächlich an diese Strategie glaubt.


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Zur Rolle von Boris Johnson: Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett sagte, westliche Regierungen hätten den diplomatischen Weg, den er damals zu vermitteln versuchte, faktisch blockiert. Gleichzeitig beschrieb er Biden allerdings als jemanden, der zwischen Johnsons härterer Linie und den pragmatischeren Ansätzen von Macron und Scholz stand.

Der ukrainische Unterhändler Davyd Arakhamia schilderte später, Johnson sei nach Kiew gekommen und habe die Botschaft überbracht, dass der Westen nicht bereit sei, irgendetwas mit Putin zu unterzeichnen und wolle, dass die Ukraine weiterkämpfe. Es gibt daher erhebliche Hinweise darauf, dass die westliche Unterstützung für eine Fortsetzung des Krieges die Entscheidung Kiews maßgeblich beeinflusst hat.

Quellen

Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken.
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